Immobilienbewertung

Immobilienbewertung von Weingütern

Die Immobilienbewertung von Weingütern stellt eine Besonderheit dar

Bei der Immobilienbewertung von Weingütern sind Besonderheiten zu beachten. Zumindest in der Pfalz und Rheinhessen wurden häufig Betontanks im Weinkeller eingebaut. Diese lassen sich nur schwer und nur mit hohen Kosten zurückbauen. Die Keller sind mit Weintanks in der Nutzung für „nicht Winzer“ nur eingeschränkt möglich. Auf Grund des Einbaus, können diese Betontanks als Fest mit dem Bauwerk verbunden angesetzt werden und unterliegen somit der Immobilienwertverordnung.

Bei der Bewertung und Ermittlung des Verkehrswertes ist dies zu berücksichtigen. Die Wertermittlung ist dann nicht nach Schema F vorzunehmen, sondern der Sachverstand des Sachverständigen ist gefragt.

Gerade bei Weingütern, Bauernhöfen usw. kann dies ein hohes Maß an Sparpotention aufweisen, denn werden Weingüter im steuerlichen Sinne aufgelöst, müssen oftmals hohe Kosten für die Entnahme aus dem Betrieb versteuert werden.

Des Weiteren ist häufig durch die Gegebenheiten ein eingeschränktes Kauferpotential vorhanden. Teilweise sind die Keller mit Weintanks aus Beton nicht für eine Zweitnutzung geeignet.

Als Sachverständiger für die Bewertung von benauten und unbebauten Grundstücken sind wir der Experte für fachgerechte Wertermittlung.

Fazit:

Weingüter und Bauernhöfe sind häufig so an deren Bestimmung errichtet und unterliegen nicht selten einer „gewachsenen Struktur“ dass die Bewertung auf diese Sonderheiten sehr genau eingehen muss. Nur so lassen sich Werte ermitteln, die sowohl unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten als auch unter den normalenVerkaufsbedingungen einen Verkehrswert darstellen.

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